Nußmus
Nußmus
19. Mai 2018
Gesunde Knochen
Gesunde Knochen durch richtige Ernährung
19. Mai 2018
Basenmittel

Mineralstoff- und Säure-Basen-Haushalt

Leider ist es nicht immer einfach, seinen Mineralstoffbedarf mit der täglichen Nahrung zu decken.

Basenmittel orientieren sich am Vorbild der Natur und enthalten die organischen Mineralstoffe Calcium und Magnesium im natürlichen Verhältnis von etwa 3:2 sowie reichlich Kalium, aber wenig Natrium.
So helfen sie, eine mineralstoffarme Ernährung auszugleichen, und unterstützen mit Zink den normalen Säure-Basen-Stoffwechsel.

Citrate kommen natürlich in vielen pflanzlichen Lebensmitteln vor und sind auch ein Bestandteil unserer Zellen.

Besonders gut verträglich sind die Dr. Jacob’s Basenmittel , weil sie auf Laktose, Zuckerzusatz, Gluten und Füllstoffe verzichten. Der Geschmack ist angenehm neutral, weil keine Natriumsalze zugesetzt werden.

Ernährung im Gleichgewicht

Unsere Ernährung hat sich mit den letzten Generationen grundlegend verändert. Heute wird unser Speiseplan dominiert von industriell hergestellten Lebensmitteln. Stark verarbeitete Lebensmittel enthalten oft sehr viel Natrium und tierische Proteine und sind relativ arm an basischen Mineralstoffen.

Mehr Kalium, weniger Natrium!

Kalium ist das Hauptmineral in unseren Zellen. Es trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks bei und ist wichtig für die normale Funktion von Muskeln und Nervensystem.

Neben Kalium ist auch die Reduktion von Natrium für die Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks entscheidend. Ernährungswissenschaftler empfehlen daher eine kaliumreiche, natriumarme Ernährung, an die der menschliche Organismus seit Urzeiten gewöhnt ist.
Denn ursprünglich bestand der Großteil der Ernährung aus Gemüse und Obst, die viel Kalium, wenig Natrium sowie Calcium und Magnesium im Verhältnis von etwa 3:2 enthalten.

Die American Heart Association und das Food and Nutrition Board der USA empfehlen täglich die Aufnahme von 4,7 g Kalium und maximal 1,5 g Natrium.
Während in Deutschland ein Großteil der Bevölkerung mit Natrium überversorgt ist, liegen etwa 90 % der Frauen und 75 % der Männer deutlich unter der US-Empfehlung für Kalium.

Verschiebung des Natrium-Kalium-Verhältnisses

Die ursprüngliche Ernährung des Menschen war reich an pflanzlicher Kost mit vielen basischen Mineralstoffen wie Kalium, Calcium und Magnesium sowie arm an Natrium.
Doch mit der Industrialisierung hat sich die Mineralstoffzusammensetzung in unserer Nahrung stark verändert. Besonders das Verhältnis von Natrium zu Kalium hat sich im Vergleich zu früher drastisch erhöht.

Die Wissenschaftler Eaton, Eaton und Konner haben die Mineralstoffverhältnisse vor der Entwicklung des Ackerbaus rekonstruiert. Damals enthielt die Nahrung täglich ca. 10,5 g Kalium und 0,8 g Natrium.
Das Verhältnis von Kalium zu Natrium hat sich seither dramatisch zu Gunsten von Natrium verschoben! Eine kaliumreiche, natriumarme Ernährung ist jedoch besonders wichtig für die Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks.

Das offizielle Food and Nutrition Board der USA und Kanada erachtet unter Gesundheitsaspekten für Erwachsene 4,7 g Kalium pro Tag als notwendig.
Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt inzwischen „dringend“ eine Erhöhung der Kaliumzufuhr und Reduktion des Natriumverzehrs (auf maximal 5 g Salz pro Tag). Je höher der Salzkonsum, desto mehr sollte auch die Kaliumzufuhr gesteigert werden.

In Deutschland nehmen Männer täglich jedoch im Mittel nur 3,8 g und Frauen nur 3,2 g Kalium auf. Dies entspricht lediglich 66-77 % der in den USA empfohlenen Menge. Zu beachten ist, dass es sich bei der Angabe der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, die bei 2,0 g/Tag liegt, um einen Schätzwert für die minimale Zufuhr handelt.

Säurebelastung der Nieren verringern

Auch die potentielle Säurebelastung der Nieren (potential renal acid load), die in PRAL-Werten berechnet werden kann, hat sich stark verändert.
Säurebildende Nahrungsmittel, die reich an schwefelhaltigem Eiweiß, Sulfat oder Phosphat und arm an basenbildenden Mineralstoffen sind, haben einen positiven PRAL-Wert und belasten die Nieren mit Säuren. Je positiver PRAL-Werte sind, desto höher ist die potentielle Säurebelastung der Nieren.

Viele Lebensmittel aus den Kategorien 3 und 4 in Dr. Jacobs Ernährungspyramide haben einen hochpositiven PRAL-Wert und sind daher säurebildend. Vor allem die Lebensmittel aus der Kategorie 1 haben dagegen einen negativen PRAL-Wert und sind daher basenbildend.

Die Diagnostik von Störungen des Säure-Basen-Haushalts ist vielschichtig. Während einmalige Urin-pH-Messungen keinerlei Wert haben, können mehrtägige Urin-pH-Messungen und die Erstellung eines Tagesprofils Hinweise auf die metabolische Säurelast und die Säureausscheidungsfähigkeit der Nieren geben.
Ein erfahrener Therapeut kann helfen, die Tagesprofile in der Gesamtschau mit Ernährungs- und Lebensgewohnheiten richtig zu interpretieren.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über Lebensmittel, die einen wertvollen Beitrag zu Ihrem Mineralstoff- und Säure-Basen-Haushalt leisten können.

Natrium
mg/100 g
Kalium
mg/100 g
Magnesium
mg/100 g
Calcium
mg/100 g
kcal/100 g
Apfel 1,2 119 5,4 5,3 54
Avocado 4,7 487 30 12 221
Banane 1 367 30 6,5 88
Brokkoli 23 256 18 58 29
Champignon 7,9 390 14 11 16
Dattel, getrocknet 35 650 50 63 276
Erbsen, gekocht 2 213 34 22 66
Hafer, Korn 8,4 355 129 80 326
Haferflocken 6,8 397 130 43 348
Himbeere 1,3 200 30 40 34
Karotte 61 321 13 37 18
Mandel 2 835 170 252 583
Orange 1,4 165 12 40 42
Pellkartoffeln 3 410 20 12 70
Spinat 69 554 60 117 17
Süßkartoffel 4,0 372 19 22 108
Tofu 3,8 94 99 87 83
Tomate 3,3 242 12 9,4 17

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.